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| Adresse | Martin-Luther-King-Straße 24 53175 Bonn |
|---|---|
| Land | Deutschland |
| Telefon | 0228 / 55920-0 |
| Telefax | 0228 / 55920-99 |
| Ansprechpartner | Service-Team |
| Internet | www.solarworld.de |
Die in Bonn ansässige SolarWorld AG [WKN: 510 840; ISIN: DE0005108401] und ihre Tochtergesellschaften forschen und entwickeln, produzieren und handeln mit Produkten zur solaren Stromerzeugung aus Photovoltaik. Konzernstrategie ist es, sämtliche Wertschöpfungsstufen der Solarwirtschaft unter einem Dach zusammenfassen, d.h. sämtliche Produktionsstufen der photovoltaischen Industrie einschließlich des Handels und des Vertriebs von Vor-, Zwischen und Fertigprodukten bis hin zur Planung und zum Bau kompletter Solarstromkraftwerke.
1. Wertschöpfungsstufe: Rohmaterial Silizium
Silizium ist Ausgangsprodukt zur Herstellung von Siliziumwafern und damit Rohstoff der PV-Industrie. Bis heute steht Silizium der Solarindustrie zu relativ hohen Preisen nur als Nebenprodukt der Elektronikindustrie zur Verfügung. Die SolarWorld AG steigt im doppelten Sinne in die Rohstoffbereitstellung ein - durch die Etablierung der neuen Technologien ist mit einer Kostensenkung in allen PV-Bereichen zu rechnen.
2. Wertschöpfungsstufe: Siliziumwafer
Die Waferproduktion erfolgt am Standort Freiberg, dem Firmensitz der Deutschen Solar AG. Die Deutsche Solar ist seit Mitte der neunziger Jahre in der Produktion von Siliziumwafern für die Solarindustrie tätig. Sie ist Europas größter Hersteller multikristalliner Siliziumwafer. Ihre Position im internationalen Markt für Solarsiliziumwafer wird der SolarWorld-Konzern durch den kontinuierlichen Ausbau der Produktion auf 220 MW ausbauen.
3. Wertschöpfungsstufe: Solarzellen
Die Weiterverarbeitung eines Teiles der Wafer zu Solarzellen übernimmt am Standort Freiberg die SolarWorld-Tochter Deutsche Cell GmbH. Die im September 2002, nach nur 9 monatiger Bauzeit, eröffnete Zellenfabrik verfügt seid Produktionsbeginn zunächst über eine Kapazität von 30 MW, bis 2004 wird diese auf 60 MW erhöht.
4. Wertschöpfungsstufe: Solarmodule
Im vierten Wertschöpfungsschritt wird die 100prozentige Tochtergesellschaft Solar Factory GmbH in Freiberg die Zellen ab Anfang 2003 mit einer Kapazität von 30 MW zu Solarmodulen weiterverarbeiten. Die Kapazität wird bis 2004 auf 60 MW erweitert. Die 100%-Tochter Gällivare Photovoltaic(GPV) unterhält in Schweden eine weitere Solarmodulproduktion mit einer Kapazität von 20 MW. Mit dem Aus- und Aufbau der Wafer-, Zellen- und Modulproduktion entsteht in Freiberg am Standort der Deutsche Solar AG eine der modernsten integrierten Solarfabriken der Welt.
5. Wertschöpfungsstufe: Handel, Vertrieb, Planung und Bau
Die SolarWorld AG übernimmt schließlich den Handel mit Solarprodukten, konfektioniert eigene Solarstromanlagen und -bausätze und entwickelt neue Anwendungen für die industrielle wie private Nutzung der Solarenergie.
Gegenstand des Unternehmens der SolarWorld Aktiengesellschaft sind gemäß § 2 der Satzung:
der Anlagenbau,
die Produktentwicklung,
die Produktion von Modulen und Komponenten sowie
der Handel mit solchen Gegenständen im Bereich der Photovoltaik,
und der Stromhandel.
Die SolarWorld AG ist der deutsche Spezialist für Solarstromtechnologie. In der SolarWorld-Gruppe sind inzwischen nahezu alle Glieder der solaren Wertschöpfungskette vertreten. Die SolarWorld AG beschäftigt sich im Geschäftsfeld Photovoltaik mit dem Handel und der Produktion von Wafern, Zellen, Modulen und anderen Komponenten von Solarstromanlagen. Ebenso mit dem regenerativen Kraftwerksbau. Neu hinzugekommen ist das solare Recycling. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen.
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